Die Möbelproduktion

Eine Bildergeschichte aus Unterkrumbach

photographiert von Thomas Geiger

(www.photopool.de)

Am Anfang steht Ihr Interesse. Per Brief, E-mail, Fax oder Telefon wenden Sie sich zum Beispiel an unsere angehende Fachfrau für Bürokommunikation Silke Fabinger (17). Sie fordern weitergehende Unterlagen an, oder Sie vereinbaren gleich einen Beratungstermin in Unterkrumbach. (Der "Anschrift-button" ist gleich links).
Im ersten Gespräch geht es vor allem um Ihre funktionalen Vorstellungen und die Möglichkeiten, die Ihr Grundriß bietet. Die Optik ist zunächst nicht so wichtig, denn die können wir durch die Einzelanfertigung ja ganz nach Ihren Wünschen einstellen. Aber das kommt erst später. (v.l.n.r.: herwig Danzer (37), einer der beiden Geschäftsführer und Stefan und Brigitta Stöber)
Während der Diskussion entstehen schon erste Skizzen. Für aufwendige Planungen vereinbaren wir zusätzlich einen zweiten Termin, bei dem wir das Ergebnis des Gesprächs und unserer Planung als perspektivische Zeichnung vorbereiten. Diese dient als Diskussions- und Kalkulationsgrundlage und zeigt, wie die neue Küche, das Wohn- oder Schlafzimmer aussehen könnte. Nach Klärung aller Details und der Preise erstellen wir die Fertigungszeichnung, die Ihnen zusammen mit der Auftragsbestätigung zur Kontrolle zugeschickt wird.
Jetzt beginnt die Fertigung. Geschäftsführer Gunther Münzenberg (43) kontrolliert nochmal die Holzfeuchte. Das Holz aus der Hersbrucker Alb wurde dazu vorher im Außenlager und anschließend in unserer eigenen Trockenkammer auf Idealwerte getrocknet. Übrigens: die Stämme, die für die Gatter der heimischen Sägewerke zu groß sind, werden auf unserem Gelände von einem mobilen Sägewerk aufgetrennt. (Siehe dazu auch die Infos über den Initiativkreis Holz aus der Frankenalb.)
Auf der Besäumsäge werden die breiten Bretter in "Streifen" gesägt, die so breit sind, wie der Baum es erlaubt (bis ca. 21cm). Anders als bei der industriellen Fertigung, bei der einfach maximal 4 cm breite Streifen geschnitten werden, entsteht so ein "Bild von einer Massivholzplatte."
Nach dem Hobeln im sogenannten Vierseiter (weil er von allen vier Seiten gleichzeitig hobelt) werden die Platten nach allen Regeln der Kunst verleimt. Dabei wird auf Position des Kerns und die unterschiedlichen Lagen der Jahresringe geachtet, denn die Platten dürfen sich später ja nicht verziehen! (Claus Rossmann (48) an der Besäumsäge, Marlen Zimmermann (25) am Vierseiter und die Forstingenieurin Dipl. Ing. Christine Steiner während Ihres Praktikums beim Verleimen).
Die Massivholzplatten werden anschließend durch die Schleifmaschine geglättet und mit Holzdübeln zu Korpussen verleimt (es heißt wirklich so, nicht Korpi!). Barbara Degenhardt (22) entfernt mit dem Stemmeisen den Leim aus den Fugen und dann kommt das wichtigste:
Die sorgfältige Endbehandlung bei der wir uns nur auf eines der raffiniertesten Werkzeuge überhaupt verlassen: die menschliche Hand!
Aber genauso wichtig wie die Vorbereitung der Oberfläche, ist die Oberfläche selbst. Im aufwendigen Tauchverfahren werden Fronten, Seiten und Möbelteile geölt, größere Platten müssen per Hand mit dem Pinsel immer wieder grundiert werden. Denn das Holz muß sich mit dem Leinöl vollsaugen können um später so pflegeleicht zu werden, wie man es unseren Tisch- und Küchenarbeitsplatten schon seit zwölf Jahren nachsagt.
Pflegeleichtigkeit ist das Eine - glatt wie ein Kinderpopo das Andere: Horst Hager (links) ist unser Spezialist für samtweiche Öloberflächen, die -andes als gewachste- auch ein lebenlang problemlos schön bleiben. Und das Beste ist: mit jedem Nachölen werden diese Oberflächen stabiler, Sie müssen irgendwann nur noch maximal einmal im Jahr nachölen! (zum Beispiel bei Küchen, Schlafzimmer werden so gut wie nie nachgeölt.)
Nach dem Trocknen und Aushärten der Oberfläche werden Ihre Möbel geliefert. Manche unserer Stammkunden geben uns einfach den Schlüssel und fahren in den Urlaub, andere wiederum erkundigen sich schon vorab nach den Lieblingsessen unserer Schreinerinnen und Schreiner. Die meisten aber freuen sich einfach, daß es noch Handwerker gibt, die keinen Dreck hinterlassen und deren oberstes Ziel die Zufriedenheit ihrer Kunden ist.
Probieren Sie´s aus! Einfach E-Mail oder Kontaktbutton anklicken und schon bald können auch Sie stolzer Besitzer von Möbelmachermöbeln aus dem Holz der Hersbrucker Alb sein.

Und wenn mal ein Problem auftaucht: wir werden Ihnen helfen!

home

 

Büro-Praxis-laden | Badezimmer | Kinderzimmer | Schlafzimmer | Küche & Eßzimmer | Wohnzimmer |

Sonderangebote aus unserer Ausstellung